Übungsannahme und Alarmierung
Die Alarmierung erfolgte mit der Meldung, dass eine Person irgendwo auf einer Lichtung im Wald unter einem Baum eingeklemmt sei. Der genaue Standort war zunächst unbekannt (was in der Praxis häufig vorkommt). Der Einsatzleiter und der erste Trupp brachen sofort in Richtung des vermuteten Unfallortes auf (Slow Trail Millstatt)

Auffinden der Unfallstelle
Die Einsatzkräfte fanden rasch einen Traktor in der Nähe einer Lichtung, was sie direkt zur Unfallstelle führte. Nachdem der genaue Ort lokalisiert war, informierte der Einsatzleiter die restliche Mannschaft per Funk über die Lage und gab die ersten Einsatzbefehle.
Rettungsaktion
Vor Ort war eine Person unter einem schweren Baumstamm eingeklemmt. Die Rettungsmaßnahmen wurden unverzüglich eingeleitet. Mit der Hilfe des Akku-Kombigerätes (Spreitzer/Schere), Hebekissen und Holzblöcken wurde der Baum vorsichtig angehoben, um eine sichere Befreiung der Person zu ermöglichen. Die Rettungsaktion erfolgte in enger Abstimmung mit dem Feuerwehrsanitäter, der eine patientengerechte Rettung sicherstellte.
Sicherungs- und Schutzmaßnahmen
Parallel zur Personenrettung wurde die Unfallstelle umfassend abgesichert und ein Sichtschutz errichtet, um die Privatsphäre der verletzten Person zu wahren und die Übungsbedingungen realistisch zu gestalten.

Fazit und Auswertung
Die Übung zeigte die Wichtigkeit einer präzisen Koordination und Kommunikation unter den Einsatzkräften. Die schnelle Lokalisierung der Unfallstelle und die effiziente Rettung unterstreichen die hohe Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Mannschaft. Aus der Übung wurden wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen, insbesondere im Hinblick auf das Management von Ressourcen und die Notfallkommunikation.